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PV
2025-05-06  |  Regina Bogner

Interview: Worauf sollte die Wohnungswirtschaft achten, wenn sie ein PV-Projekt startet?

Ein Gespräch mit Jan-Niklas van Kempen, unserem PV-Experten

Ich (Regina Bogner) habe mich mit Jan-Niklas van Kempen zusammengesetzt, unserem Experten für Photovoltaik und PV-Anlagen in der Wohnungswirtschaft bei AMPEERS, um herauszufinden, worauf Wohnungsunternehmen achten sollten, wenn sie ein PV-Projekt umsetzen wollen.

Jan-Niklas war vor seiner Zeit bei AMPEERS in einer Unternehmensberatung mit Schwerpunkt Energiewirtschaft und Immobilienwirtschaft tätig. Bei AMPEERS hat er den PV-Geschäftsbereich mit aufgebaut und berät Neukunden mit besonderem Schwerpunkt auf der Wirtschaftlichkeit von PV-Geschäftsmodellen.

Hallo Jan-Niklas,

warum lohnt sich Photovoltaik gerade jetzt für die Wohnungswirtschaft?

Jan-Niklas van Kempen: „Hallo Regina, es gibt natürlich viele Gründe: Energiekosten senken, das Gebäude nachhaltiger aufstellen, das eigene Portfolio aufwerten. Aber vor allem: Die Spielräume, die man als Wohnungswirtschaft hat, sind größer, als viele denken. Mit einer guten PV-Strategie kann man Geschäftsmodelle flexibel anpassen und sich auch wirtschaftlich gut aufstellen – ohne sich über Jahrzehnte festzubinden. Gerade jetzt, wo sich so viel verändert, ist das ein riesiger Vorteil.“

Was sind typische Fehler, die du bei Unternehmen oft siehst?

Jan-Niklas van Kempen: „Viele Unternehmen starten mit großem Enthusiasmus, was toll ist. Nur: Die Auswahl des passenden Geschäftsmodells ist oft gar nicht so einfach. Mieterstrom, gemeinschaftliche Gebäudeversorgung oder Lieferkettenmodell – da gibt es viel zu bedenken. Gemeinsam schauen wir, was wirklich zu ihrem Gebäudebestand passt, damit das Projekt wirtschaftlich Sinn macht und langfristig funktioniert. Außerdem merken viele Unternehmen, dass die Umsetzung deutlich komplexer ist, als sie anfangs dachten – und genau da springen wir unterstützend ein und bieten eine Art All-Inclusive-Lösung für PV. Bei uns kommt alles aus einer Hand.“

Wie unterstützt AMPEERS die Wohnungswirtschaft konkret?

Jan-Niklas van Kempen: „Wir starten meistens mit einer individuellen PV-Strategie, die speziell auf die Bedürfnisse des Unternehmens zugeschnitten ist. Wir schauen genau hin: Was ist technisch machbar, was lohnt sich wirtschaftlich? Wir bewerten alle Geschäftsmodelle – wirklich alle –, und wenn der Plan steht, setzen wir das Ganze auch um. Wir errichten die PV-Anlagen schlüsselfertig und kümmern uns um alle energiewirtschaftlichen Themen wie den Messstellenbetrieb. Der Aufwand für die Wohnungswirtschaft bleibt dadurch überschaubar. Wir verkaufen keine Standardpakete. Unsere Kundinnen und Kunden können Eigentümer der Anlagen bleiben oder, wenn das besser passt, Contracting über einen unserer Partner nutzen. Welches Modell sich lohnt, prüfen wir für jedes Gebäude einzeln.“

Was macht für dich den größten Unterschied zu anderen Anbietern aus?

Jan-Niklas van Kempen: „Flexibilität. Unsere Kundinnen und Kunden entscheiden selbst, ob sie Eigentümer der PV-Anlagen bleiben oder Contracting nutzen. Wer Eigentümer bleibt, kann den Strompreis selbst gestalten, den Mietern einen günstigen Strompreis anbieten und das Geschäftsmodell später anpassen, wenn sich der Markt verändert. Das gibt Sicherheit, gerade in so unsicheren Zeiten.

Welche Rolle spielt der Gebäudebestand bei der Auswahl des Geschäftsmodells?

Jan-Niklas van Kempen: „Eine große. Nicht jedes Dach eignet sich für Mieterstrom, und nicht jedes Gebäude hat die Voraussetzungen für die gemeinschaftliche Gebäudeversorgung. Wir schauen uns jedes Gebäude individuell an – da gibt es kein Copy & Paste. Und so ehrlich muss man sein: Wenn sich einzelne Gebäude technisch oder wirtschaftlich nicht eignen, dann raten wir unseren Kundinnen und Kunden von der PV-Errichtung ab.“

Wie aufwändig ist es, PV-Anlagen für ganze Wohngebäude-Portfolien zu verbauen?

Jan-Niklas van Kempen: „Das kommt drauf an, ob man es selbst macht oder mit einem Partner wie uns. Viele unterschätzen den Aufwand: technische Planung, Genehmigungen, Absprachen mit Netzbetreibern, Messkonzepte, Abrechnungssysteme … Wenn wir es machen, übernehmen wir alles – bis zur Inbetriebnahme und auch darüber hinaus. Wir verstehen uns als ganzheitlicher Anbieter. Von A bis Z. Das heißt auch, dass der Personalaufwand für unsere Kundinnen und Kunden sehr gering.“

Wie lange dauert es vom Start bis zur Inbetriebnahme?

Jan-Niklas van Kempen: „Wenn alles glattläuft, reden wir von wenigen Monaten. Aber entscheidend ist: früh starten. Jedes Projekt ist individuell, und gerade bei mehreren Gebäuden lohnt sich eine gewisse Vorausplanung.“

Was spricht für Eigentum, was für Contracting?

Jan-Niklas van Kempen: „Es kommt darauf an, wie viel ein Unternehmen selbst investieren und wie viel es selbst gestalten möchte. Wer Eigentümer der Anlage ist, profitiert von den Erlösen und hat Spielraum bei der Tarifierung des Strompreises. Beim Contracting entfällt die eigene Investition, dafür ist man meist viele Jahre an den Partner gebunden. Welche Variante besser passt, prüfen wir für jedes Unternehmen einzeln.“

Dein wichtigster Tipp für die Wohnungswirtschaft?

Jan-Niklas van Kempen: „Neben den wirtschaftlichen Vorteilen und der Möglichkeit, die “zweite Miete” für die Mieter zu senken, kommt auf viele Kundinnen und Kunden auch die Solarpflicht zu. Daher gilt es: Nicht zu lange zögern. Gerade jetzt, wo sich viel verändert, lohnt es sich, aktiv zu werden. Aber bitte achten Sie auf einen klaren Plan und einen Partner an Ihrer Seite, der nicht nur redet, sondern auch macht.“

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Sie möchten wissen, wie Sie ein PV-Projekt in der Wohnungswirtschaft erfolgreich umsetzen können? Sprechen Sie mit uns – wir helfen gerne weiter!

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